Wanderung durchs tibetische Hochland zum heiligen Berg Kailash

Ein Besuch des heiligen Mount Kailash gilt in der buddhistischen, wie auch in der hinduistischen Welt als grosse Ehre und persönliche Bereicherung, selbst wenn sie einem nur einmal im Leben zu teil wird. Viele Mythen ranken sich um den „Weltenberg“. Die schneebedeckte Gipfelpyramide bildet das Zentrum einer Landschaft, welche mit ihren Seen und Flüssen an ein riesiges, von der Natur geschaffenes Mandala erinnert. Einige der mächtigsten Flüsse Asiens entspringen hier.

044 262 55 66 Ref: 1339

Mo bis Fr: 09.00 - 18.00

Beschreibung
Reiseprogramm
Reiseleitung

BERG KAILASH – KOSMISCHER „WELTENBERG“

Für die buddhistischen und hinduistischen Pilger ist der Kailash ein mystischer „Weltenberg“, eines der wichtigsten Pilgerziele überhaupt. Seine schneebedeckte Gipfelpyramide bildet die Mitte einer Landschaft, welche mit ihren Seen und Flüssen an ein riesiges, von der Natur geschaffenes Mandala erinnert. Die Region ist Quellgebiet vier grosser Flüsse des südasiatischen Raums, im Norden der Indus, im Osten der Tsang Po (Brahmaputra), im Westen der Satluj und der Karnali im Süden.

UNTERWEGS AUF PILGER- UND KARAWANENWEGEN

Eine Umrundung des Berg Kailash ist eine Wanderung ins Zentrum tibetischer Spiritualität. Die Annäherung erfolgt behutsam und gibt uns Zeit, unseren eigenen Rhythmus zu finden. Schon in Nepal befinden wir uns auf uralten Pilger- und Karawanenwegen durch die Schlucht des Karnali-Flusses. Die archaische Landschaft Westtibets, das Wolkenspiel am blauen Himmel und die durchdringende Ruhe bilden den Hintergrund für die abschliessende meditative Umrundung des Manasarovar-Sees. Kathmandu nach Purang: Wir beginnen die Reise in Kathmandu in Nepal mit einer kurzen Zeit der Einstimmung. Das anschliessende 6-tägige Trekking durch Westnepal nach Tibet ist ein faszinierender Zugang. Sie verleiht dieser Reise einen Pioniercharakter und ermöglicht eine langsame Anpassung an die Höhe. Der Pilgerweg führt Sie zu Fuss entlang des Karnali-Flusses durch das landschaftlich schöne Gebiet von Humla (Westnepal) nach Tibet. Die Handelsstadt Purang ist Ihre erste Station in West-Tibet. Zum Königreich Guge: Auf dem Weg zum Berg Kailash durchqueren wir das alte Königreich Guge mit der Schlucht von Tholing und den Klöstern von Tsaparang. Gut akklimatisiert beginnen wir mit dem Höhepunkt der Reise, der Umwanderung des Kailash-Berges. Im Anschluss umrunden wir den heiligen Manasarovar-See.

TIEFE EINBLICKE

Der Kailash befindet sich in einer der abgeschiedensten Regionen Tibets. Unsere Trekkingtage führen hinauf bis auf 5‘630 Meter Höhe. Selbst mit den infrastrukturellen Verbesserungen der letzten Jahre bleibt eine Reise zum Kailash eine teilweise abenteuerliche Expedition. Sie bietet Ihnen tiefe Einblicke in die ursprüngliche, tibetische Kultur und wunderbare Natur- und Landschaftserlebnisse. Aber auch Sie selber werden sich in der grossen Höhe, den Gesetzen der Natur ausgesetzt und in einem fremden Kulturkreis, neu erleben. Eine solche Reise fordert auf allen Ebenen, bietet aber auch tiefe persönliche Zufriedenheit. 

VORAUSSETZUNGEN

Eine solche Tour erfordert sowohl eine behutsame Annäherung, wie auch den vollen Einsatz Ihrer physischen Kraft und geistigen Wachheit. Wer eine solche Reise unternimmt, muss physisch wie psychisch robust sein. Das Pilgertrekking erfordert gute Kondition und Trittsicherheit sowie Wander- und/oder Trekkingerfahrung im Hochgebirge. Dazu benötigen Sie auch persönliche Flexibilität, Toleranz, Kooperations- und Erlebnisbereitschaft sowohl den Mitreisenden, als auch den vielen Unvorhersehbarkeiten gegenüber. Gehzeiten sind täglich rund 5-8 Stunden, meist in Gelände mit mittlerem Schwierigkeitsgrad, in hohen Höhen teils aber auch in schwierigem Gelände. Unsere Etappen sind so gewählt, dass Sie sich über längere Zeit der zunehmenden Höhe akklimatisieren können. Wir möchten niemanden abschrecken, bitten Sie aber darum, zu prüfen, ob Sie die Voraussetzungen für eine solche Tour mitbringen.

UNVORHERGESEHENES

sind bei einer solchen Reise zum einen das Wetter, aber auch die chinesischen Behörden. Bestimmte Teile der Tour können nur bei gutem Wetter begangen werden. Schneefall, starker Nebel oder Starkniederschläge können eine Änderung des Reiseverlaufs notwendig machen. Unter Anderem kann auf der Kailash-Kora von den chinesischen Behörden kurzfristig die Übernachtung in lokalen, ausgesprochen einfachen Lodges, vorgeschrieben werden (anstelle der Camp-Übernachtungen).

REISELEITUNG, GRUPPENGRÖSSE, VISUM

Die Reise wird durch lokale nepalische, jedoch deutschsprachige Reiseleiter begleitet. Im Gebirge kommen Sherpas und Bergführer dazu. Die Reisegruppe besteht zwischen 8 bis maximal 16, ebenfalls deutschsprachige Teilnehmer/innen. Visum: Für diese Reise müssen Sie nur das Visum für Nepal (bei Einreise) einholen. Das China-Visum wird erst in Nepal lokal eingeholt. Dies gilt auch für alle Permits. Wir benötigen Passkopien aber bereits in der Schweiz, welche wir dann weiterleiten.

ÜBERNACHTUNGEN

In Kathmandu wohnen wir im Tibeterquartier in einem schönen Mittelklassehotel. Auf den Wanderungen und während dem eigentlichen Trekking logieren wir in teils sehr einfachen Gästehäusern, viele Nächte aber auch im Zeltcamp. ◼ Einzelzimmer:  Gibt es in Kathmandu. Während der Camp-Übernachtungen erhalten Sie ein Einer-Igluzelt. Nur in Ausnahmefällen, wenn die Gruppe in einem Gebirgs-Gästehaus (anstelle Camp) übernachtet, sind keine EZ, sondern nur DZ erhältlich.

PERMITS

Für diese Tour müssen im Vorfeld der Reise spezielle Permits (Durchgangs-Genehmigungen) eingeholt werden. Einige der Permits können nur direkt vor Ort beantragt werden. Diese können jedoch kurzfristig auch abgelehnt werden. Selbst mit gültigen Permits ist es möglich, dass diese vor Ort von der Polizei nicht anerkannt werden. Als Folge kann der Zugang zu einigen Weg-Abschnitten verweigert werden. In diesem Fall müsste die Reise spontan umgeplant werden. Grosse Flexibilität der Teilnehmenden ist deshalb nicht nur hilfreich, sondern notwendig.

TAG 1-2 │ Welcome to Kathmandu. Flug Schweiz-Kathmandu. Ankunft im Laufe des 2. Tages. Je nach Zeit erleben wir den Sonnenuntergang schon vom nahe gelegenen Swayambunath-Stupa über Kathmandu. Einführung in den Reiseablauf und gemeinsames Abendessen. Wir übernachten in einem schönen Mittelklassehotel.

TAG 3 Stupa "mit den Augen“. Wir verbringen den Tag in Kathmandu mit Vorbereitungen und der Einstimmung. Einen ersten Vorgeschmack auf die tibetische Kultur erhalten wir in Boudhanath, dem Tibeterquartier Kathmandus, bekannt durch seinen grossen Stupa und weiteren zahlreichen tibetischen Klöstern.

TAG 4Tiefland Nepalgunj. Flug von Kathmandu nach Nepalgunj, im Tiefland nahe der indischen Grenze. Aller Voraussicht nach ist ein Anschlussflug nach Simikot am gleichen Tag nicht möglich. In diesem Fall übernachten wir vor Ort in einem Hotel.

TAG 5│ Im Wilden Westen. Flug von Nepalgunj nach Simikot und Übernachtung in Simikot (2‘950m) .Simikot ist die Distrikthauptstadt von Humla, dem "Wilden Westen" Nepals. Die abgelegenen Täler sind noch immer Handelsrouten und führen nach Tibet. In umgekehrter Richtung tragen Schafe Salz vom Tibet nach Nepal. In Simikot und Umgebung leben viele Thakuri, nepalesische Hindus. Die meisten Bewohner/innen des Gebiets nordwestlich von Simikot sind aber Bhotia, vom Tibet her eingewanderte Buddhisten.

Beginn der sechstägigen Wanderung zum Grenzgebiet Nepal/Tibet

Auf dem Trekking nach Dharapuri gehen wir den ersten Tag gemächlich an. So bleibt uns etwas mehr Zeit, sich an den Trekking-Rhythmus und die noch ungewohnte Höhe zu gewöhnen. Nach dem Zusammentreffen mit unserer Trekking Crew starten wir Richtung Dharapuri. Der Weg führt auf den "Danda Hill", oberhalb des Dorfes Simikot. Von dort aus geht es steil hinunter zum Karnali-Fluss. Wir campieren an einem schönen Platz am Fluss in der Nähe des kleinen Weilers Dharapuri auf 2‘330m Höhe. ◼ Gehzeit: rund 3½ bis 5 Stunden.

TAG 6 Pfirsichbäume, Wasserfälle & heisse Quellen. Walnuss- und Pfirsichbäume säumen den Pfad, der entlang des Karnali-Flusses nach Kermi (2‘670 m) führt. Im Karnali-Tal kann es teilweise recht warm werden. Hier bieten die Wasserfälle entlang des Weges eine angenehme Abkühlung. In Kermi wohnen vor allem Bhotia-Buddhisten. Oberhalb des Dorfes gibt es heisse Quellen und ein kleines Kloster. ◼ Gehzeit: Rund 4 Stunden.

TAG 7 │ Yalbang Gompa – Steile Abstiege & Puja im Kloster. Der schmale Pfad führt nun entlang des Karnali-Flusses und über den Sali Khola durch Yalbang (2‘890 m) bis zur Yalbang Gompa. Der Tag ist von einigen längeren und steilen An- und Abstiegen geprägt. Wir werden aber durch die grandiose Landschaft entschädigt. Langsam nehmen die tibetischen Einflüsse zu. Die Bevölkerung der Dörfer ist meist tibetisch geprägt, mit buddhistischem Glauben. Wir campieren in Yalbang oder an der Yalbang Gompa. Der Ausblick von hier oben ist spektakulär. Mit etwas Glück erleben wir um 16 Uhr die abendliche Puja im örtlichen Kloster. ◼ Gehzeit: Rund 4 Stunden.

TAG 8 Salzhändler & Berggetreide. Über Yangar (2‘850m) und Muchu (2‘920m) erreichen wir heute Tumkot auf rund 3‘200m Höhe. Hinter Muchu verlassen wir das Karnali-Tal. Den Kanali-Fluss erreichen wir erst wieder 2 Tage später, nach Überquerung des Nara-La-Passes. Unterwegs begegnen wir immer wieder schwer bepackte Salzhändler, die mit ihren Schafen und Ziegen ihre Ware nach Nepal transportieren. Bauern pflanzen auf dieser Höhe noch Hirse, Kartoffeln und Gerste an. Camp in Tumkot. ◼ Gehzeit: Rund 6 Stunden.

TAG 9 │  Yari Sip (3‘700 m), das letzte Dorf Nepal. Nach der Brücke steigt die Pilgerroute zügig und steil an. Auf einem herrlichen Höhenweg gehen wir bis Yari (3‘670 m), die letzten Siedlung auf nepalischem Gebiet. Unterwegs öffnen sich immer bessere Blicke auf den über 7‘000 Meter hohen Saiphal Himal. Die Landschaft wird nun karger und erhält tibetischen Charakter. Unser Camp liegt etwa 1 Gehstunde oberhalb von Yari, nahe dem Nara-La-Pass. ◼ Gehzeit: Rund 6 Stunden.

TAG 10 │  Über den „Nara La“ ins tibetische Hochland. Ein relativ leicht begehbarer Pfad führt hinauf nach Sipsip (4‘300m), dem Zugang zum Nara-La-Pass (4‘530m). Von der Passhöhe aus geniessen wir erstmals einen weiten Blick ber das tibetische Hochland. Auf einem eindrucksvollen Weg gelangen wir nun wieder hinunter zum Karnali-Fluss und zum Grenzort Hilsa auf 3‘720m. Stunden. Ende des heutigen Trekkings. Eine Stahlbrücke bildet die Grenze zwischen Nepal und Tibet. Auf der anderen Seite erwartet uns die tibetische Crew. Nach den Zollformalitäten fahren wir mit Bus und Lastwagen weiter bis Purang (ca. 1h). Unterwegs besuchen wir das erste Kloster in Tibet in Khojarnath. Die Handelsstadt Purang liegt auf 3‘800 Metern Höhe am Karnali-Fluss in der Nähe der Grenze zu Nepal. Sie wird auch Taklakot genannt. Eine alte Pilgerroute, die über den Lepu-Lekh-Pass nach Indien geht, führt hier vorbei. In den Bazaren des Ortes werden tibetische Wolle, Schafe, Yaks sowie eine bunte Auswahl chinesischer, indischer und nepalesischer Waren gehandelt. Es ist ein Treffpunkt für Nomaden, Khampas, Nepalis und Chinesen. Auf einer Anhöhe über der Stadt sind die Überreste der einst glorreichen Simbiling Gompa zu sehen. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus in Purang. ◼ Gehzeit: Rund 6 Stunden.

Ende der Wanderung zum Grenzgebiet Nepal/Tibet

TAG 11  Tirthapuri – Mondsee, Pyramide & Schwefel. Kurz hinter Purang sehen wir zum ersten Mal das Mandala des Kailash von einem Aussichtspunkt: Links der „Mondsee“ Raksastal, rechts der „Sonnensee“ Manasarovar. Und in der Mitte erhebt sich die Pyramide des Kailash-Berges. Wir fahren weiter nach Tirthapuri, mit dem Kloster, in welche schon Padmasambhava meditierte. An diesem schönen, klassischen Pilgerort mit seinen heissen Schwefelquellen ist noch der Atem des alten Tibet lebendig. Hier bleiben wir 2 Nächte. Zeit zur Betrachtung, um mit den Pilgern zu wandern und zum Meditieren.

TAG 12   Tirthapuri – In der Weite Westtibets. Für die tibetischen Gläubigen ist neben der Umrundung des Kailash und des Manasarovar-Sees auch der Besuch des heiligen Ortes Tirthapuri ein wichtiger Bestand der Pilgerreise. Eine schöne Kora führt rund um den Klosterberg. Sie besuchen die Meditationsorte des Padmasambhava (Guru Rinpoche) und haben ausreichend Zeit zu einem wohltuenden Bad in den Schwefelquellen des Ortes.

TAG 13   Shangri-La. Das Paradies am Himalaya. Die Fahrt führt uns heute durch faszinierende Landschaften zu den Canyons des alten Königreichs Guge. Entlang des Sutle-Flusses soll sich das Zentrum des mythologischen Shang-Shung-Reiches befunden haben. Bekannte Autoren lokalisieren hier das legendäre Shangri-La, das „Paradies im Himalaya“, an welchem die buddhistischen Mönche ihre geistigen Schätze der Menschheit bewahrten. Auf dem Weg nach Guge öffnet sich uns ein atemberaubender Blick über den Canyon und bis hinauf zum indischen Himalaya. Mit etwas Glück erkennen wir am Horizont Indiens höchsten Berg, den heiligen Nanda Devi (7‘816m). Im kleinen Ort Zanda stehen die roten und weissen Gebäude des Klosters Tholing, einem der wenigen Überreste des versunkenen Königreiches Guge. Am Nachmittag erreichen wir Tsaparang, wo wir von den Ruinen des alten Königspalasts bei Sonnenuntergang einen fantastischen Blick auf die Canyonlandschaft haben. Übernachtung in einem einfachen tibetischen Gästehaus.

TAG 14 Königsstädte und steile Schluchten. Tholing und Tsaparang stehen im Mittelpunkt unserer Erkundung. Die ehemaligen Königsstädte des Reiches von Guge liegen in einem atemberaubenden Canyon am Sutlej-Fluss, unweit der indischen Grenze. Während ihrer Blütezeit im 11. Jahrhundert waren sie die wichtigsten Städte Tibets. 1042 wurde der Gelehrte Atisha von Indien nach Tholing eingeladen. Besonders beeindruckend sind die fantastischen Wandmalereien in den Klöstern und der Palast hoch oben auf einem Gipfel in der bizarren Landschaft. Im 10. bis 12. Jahrhundert waren sie der Mittelpunkt der tibetischen Kultur, wovon heute noch die eindrucksvollen Wandmalereien zeugen. Übernachtung in Tsaparang.

TAG 15   Thirtapuri. Über mehrere Pässe fahren wir zurück nach Thirtapuri. Dieser Tag dient gleichzeitig als Puffertag für den Fall, dass es bisher zu Flug- und Reiseverspätungen gekommen sein sollte, beispielsweise durch Schlechtwetter.

TAG 16   Darchen, Ausgangspunkt zur Kailash-Kora. Eine kurze, morgendliche Fahrt bringt uns nach Darchen, dem Ausgangsort der Kailash Kora. Je nach verfügbarer Zeit wandern wir zu einem der beiden, der Kailash-Südwand vorgelagerten Klöster von Gyandak und Sirlung. Eine ideale Akklimatisierungswanderung für die anstehende Kailash-Umrundung. Übernachtung in Darchen.

Beginn der Umwanderung des Heiligen Bergs Kailash

TAG 17   Die Kailash Kora – Wanderung um den heiligen Berg. Höhepunkt unserer Reise ist die Umwanderung des heiligen Berges (51 km). Die Tibeter nennen sie „Kora“, die Hindus „Parikrama. Wir haben die Möglichkeit, zwischen den Rastpunkten ganz individuell zu gehen, ganz im eigenen Rhythmus. Der Beginn der Kailash-Kora, führt zuerst nach Tarboche, für Tibeter ein heiliger Ort. Er symbolisiert die Harmonie der irdischen mit der geistigen Welt. Wir besuchen einen Bestattungsplatz oberhalb des Ortes. Danach Wanderung zur Chhuku Gompa mit anschliessender Besichtigung. Übernachtung voraussichtlich im Lha-Chu-Tal talaufwärts der Chhuku Gompa. ◼ Variante Juni-Reise: Zum „Saga-Dawa Fest“,  zu Ehren von Buddhas Geburtstag, übernachten wir am Vorabend des Saga Dawa Festes, in Darchen und erleben die intensive Atmosphäre bei den Vorbereitungen zur Aufstellung des Tarboche, des Flaggenmastes.

TAG 18   Kailash Kora, Im Hochgebirge. Variante Juni-Reise:  Wir erleben am Morgen die Aufstellung des grossen Flaggenmastes. Anschliessend brechen wir auf zur Kailash-Umrundung. ◼ Reguläres Programm: Das westliche Tal wird mit Padmasambhava, dem Begründer des tibetischen Buddhismus, in Verbindung gebracht. Wir verbringen die Nacht bei Dirapuk Gompa auf 4‘900m Höhe. Von hier aus bietet sich ein fantastischer Ausblick auf die Nordwand des Berges. Gute Geher/innen haben die Möglichkeit zu einer weiteren Wanderung mit herrlichem Blick auf die Nordwest-Flanke des Kailash-Berges. Camp nahe der Dirapuk Gompa. ◼ Gehzeit: rund 7 Stunden.

TAG 19   Mönche, Gebetsfahnen, Mantras & Schnee. Der heutige Tag bringt die längste und herausforderndste Etappe der ganzen Reise. Der Aufstieg führt vorbei am Vajrayogini-Friedhof zum Shiva Tshal. Als Symbol des Todes lassen Pilger hier ein Kleidungsstück oder etwas Haar zurück. Vielleicht treffen wir auf dem Weg zum Dolma-La auch auf tibetische Pilger und Mönche, die Mantren rezitieren und Singen. Nach rund 4 Stunden Aufstieg erreichen wir den Dolma-La (5‘630m) als physischen und spirituellen Höhepunkt der ganzen Reise. Er erwartet uns mit bunten Gebetsfahnen, und manchmal auch etwas Schnee. Die Aussicht von hier oben ist grandios, aber es ist auch ein sehr windiger und unwirtlicher Ort. Hinter dem Pass geht es im Zickzack steil bergab. Bald erscheint der Gauri-Kund-See (Tuksche Tso). Hindus brechen das Eis auf und baden in dem kleinen See. Das östliche Tal steht in Verbindung mit Milarepa, dem berühmten tibetischen Einsiedler, dessen Geschichte eng mit dem Berg verbunden ist. Wir übernachten in einem Camp nahe der Zutrulphuk Gompa (4‘850m). ◼ Gehzeit: 8 bis 9 Stunden.

TAG 20   Höhlen, Niederwerfung & Fussabdrücke Buddhas. Der heute Tag ist schon fast entspannend. Wir besuchen die Höhle, in der einst Milarepa meditierte. Die heutige Wegstrecke ist nicht lang und führt aus dem West-Tal hinaus, vorbei an Niederwerfungsplätzen (Chaktsal) und Fussabdrücken Buddhas (Shapye) zurück nach Darchen. Auf dem Weg talauswärts in Richtung Darchen, öffnen sich weite Blicke zum südlichen Manasarovar See und der Hauptkette des Himalayas. Am Mittag Weiterfahrt zum Manasarovar-See und, wenn möglich, Camp in der Nähe der Seralung Gompa. ◼ Gehzeit: 4 Stunden.

Ende der Umwanderung des Heiligen Bergs Kailash

TAG 21  Fantastische Farben, leuchtender Kailash. Auf der Umrundung des heiligen Sees bietet sich die Gelegenheit, die fantastischen Farben und Landschaftsbilder zu verarbeiten, zu meditieren und die Eindrücke des Trekkings nachklingen zu lassen. Wir wandern entlang dem Ostufer zur Trugo Gompa Von hier aus haben wir  wunderbare Ausblicke auf den Kailashberg, der hinter dem Manasarovar-See leuchtend in den Himmel ragt. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit, einen Teilabschnitt des heutigen Tages im Bus zurückzulegen. Camp bei Trugo. ◼ Gehzeit: Etwa 8 Stunden.

TAG 22   Gurla Mandata & heisse Quellen. Entlang des Westufers des Sees wandern wir heute - mit fantastischer Aussicht - zur Gurla Mandata und zum Kailash. Wir erreichen Gossul Gompa und Chiu Gompa. Eventuell können Teilstrecken mit dem Bus gefahren werden. Wir geniessen die Ruhe am See, besuchen das Kloster und die heissen Quellen. Camp an der Chiu Gompa ◼ Gehzeit: Rund 7 Stunden.

TAG 23   Brahmaputra & Annapurna. Ganztägige, lange Fahrt längs des Tsang-Po-Flusses (Brahmaputra) und durch die typische, weite westtibetische Landschaft. Unterwegs ergeben sich Ausblicke auf die 8000er Annapurna und Dhaulagiri. Beide zählen zu den absolut höchsten Berge der Welt. Viele Möglichkeiten für Fotostopps. Übernachtung im Zelt in der Nähe von Zongba. ◼ Fahrzeit: 7 bis 8 Stunden.

TAG 24 Tiefblauer See und steiler Bergpass. Vorbei am Peigu Tso, einem grossen, tiefblauen See mit Ausblick auf den 8‘027 m hohen Shishapangma fahren wir nun vom tibetischen Hochplateau nach Süden. Ein letzter hoher Pass (5‘234m) wird überquert. Dann geht es steil bergab, entweder nach Kyerong (2‘700m) oder aber zur Grenzstadt Zhangmu, je nach möglicher Fahrtroute. Am Abend verabschieden wir uns von unseren tibetischen Begleitern. Übernachtung im sehr einfachen Hotel.

TAG 25   Grenzformalitäten & Holperpisten. Am Morgen überqueren Sie die Grenze nach Nepal. Die Grenzformalitäten können sich etwas in die Länge ziehen. Wir fahren auf schmalen, leider oft auch sehr schlechten Strassen durch die Berge der Langtang-Region in Richtung Kathmandu. Saisonbedingte Strassenabbrüche infolge Überschwemmungen können es erfordern, dass wir kleinere Teilstrecken zu Fuss zurücklegen. Die Landschaft wird immer grüner und üppiger. Kaum zu glauben, dass wir noch gestern auf über 5‘000 Metern im Hochgebirge waren. Übernachtung in Kathmandu. ◼ Fahrzeit: 8 Stunden.

TAG 26   Kathmandu, Hauptstadt Nepals. Nach den vergangenen Wochen in der tibetischen Einsamkeit geniessen wir das quirlige Leben in Kathmandu und spüren die wärmende Sonne auf der Haut. Wir durchstreifen die Märkte Kathmandus und verwöhnen uns sich mit leckeren nepalischen Gerichten. Auch ist die Dachterrasse des Hotels Vajra ein beliebter Ort, um die Abendstimmung über der Stadt zu geniessen. Am Abend Abschiedsessen mit unserem Sherpa. Je nach Flugplan bereits in der Nacht Rückflug nach Europa.

TAG 27   Rückreise. Abflug und Rückkehr in die Schweiz.

OPTION – VERLÄNGERUNG

Auf Wunsch organisieren wir eine Verlängerung nach Zentraltibet. Sie trennen sich auf der Rückfahrt in Saga von der Gruppe und entdecken die Kulturhöhepunkte Shigatse (1 ÜN), Gyantse (1 ÜN) und die tibetische Hauptstadt Lhasa (3 ÜN). Ein faszinierender Flug entlang des Himalayamassivs bringt Sie danach zurück nach Kathmandu.

Lokale deutschsprachige Reiseleitung

Daten & Preise

Abreise Rückreise Reiseleitung Preis p.P. im DZ ab
31. Mai 2019 26. Juni 2019 Lokale deutschsprachige Reiseleitung
CHF 6290.– Weiter
13. Juli 2019 08. August 2019 Lokale deutschsprachige Reiseleitung
CHF 6290.– Weiter
10. August 2019 05. September 2019 Lokale deutschsprachige Reiseleitung
CHF 6290.– Weiter
21. September 2019 17. Oktober 2019 Lokale deutschsprachige Reiseleitung
CHF 6290.– Weiter
Inbegriffene Leistungen

Programm laut Beschrieb ● 2 Inlandflüge Kathmandu-Nepalgunj und Nepalgunji-Simikot ● Alle notwendigen Transfers ab/bis Kathmandu ● 21 Übernachtungen im Doppelzimmer: 4x in Mittelklassehotel in Kathmandu, 21x im geteilten Doppelzelt oder in sehr einfachen Gästehäusern im Gebirge ● Halbpension in Kathmandu, Vollpension währen der restlichen Zeit (Trekkingtage), Wasser/Tee während dem Trekking ● Alle Permits und Eintrittsgelder ● Lokale, deutschsprachige Reiseleitung.

Nicht inbegriffen: Flug nach Kathmandu und zurück. Gerne finden wir für Sie das beste Angebot ● Buchung ohne Flug: Organisationspauschale CHF 40 ● Nepal-Visum für 30 Tage, bei Einreise, USD 40, zahlbar vor Ort ● China-Visum und Permits, EUR 120. Zahlbar bei Buchung an Inspiration-Reisen ● Trinkgelder, ca. 80-100 EUR ● Individuelle Ausflüge und Aktivitäten ● Fotogebühren ● Obligatorische Annullierungs- und SOS-Assistance-Versicherung ab CHF 119.

Hinweis: Änderungen im Reiseverlauf aufgrund klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben ausdrücklich vorbehalten. Entstehende Kosten für allfällige Verzögerungen, Umwege, zusätzliche Helikopterflüge, welche durch höhere Gewalt entstehen, beispielsweise bei nicht passierbaren Strassen (Erdrutsche), Ausfall des Fluges oder ähnlich, müssten durch die Teilnehmenden beglichen werden.

Hinweise

Reise in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner

Umwelt

Für An- und Rückreise dieser Reise entstehen klimarelevante CO2-Emissionen. Mit einem freiwilligen Beitrag an die Klimaschutzprojekte von myclimate.org tragen Sie zur Entlastung unseres Klimas bei.

  • CO2-Emission: 15700 km / 4035 kg (Flug)
  • Ihr fakultativer Klimabeitrag: CHF 115.–

Zum Vergleich

  • Betrieb eines Kühlschranks pro Jahr: 100 kg CO2
  • Emissions-Äquivalent einer indischen Famile pro Monat: 70 kg CO2